Räuchern einfach gemacht – Räuchersticks selbst herstellen

Rauhnachtszeit ist Räucherzeit. Es gibt unglaublich viele Mischungen und Utensilien zu kaufen. Doch der größte Wert liegt in den Dingen, die man mit Liebe selbst herstellt. Bei mir im Garten steht, selbst jetzt noch im Dezember, Rosmarin, Salbei und Thymian. Und mit diesen drei kraftvollen Pflanzen erhältst Du schon eine geballte Mischung zum Räuchern!

Die Wirkung der drei Gartenkräuter Rosmarin, Thymian und Salbei:

  • Rosmarin: segnend, unterstützt bei Trauer und dem Loslassen, inspirierend, aufheiternd, anregend
  • Thymian / Quendel: reinigend, stärkt Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen, zum ausräuchern von Krankenzimmern, Stärkung der Abwehrkräfte
  • Salbei: reinigt die Raumatmosphäre, klärt den Geist, unterstützt bei Meditationen und zur Einstimmung von Ritualen, fördert die Konzentration

Raucherstäbchen bzw. Räuchersticks selbst herstellen ist sehr einfach. Frische Pflanzenteile werden zusammen gebunden. Bitte nur Naturbänder wie Bast, Hanf oder Baumwolle verwenden.

Die Stängel fest zusammen binden und danach gut durchtrocknen lassen. Das Trocken ist sehr wichtig, damit sich kein Schimmel bildet! Deshalb bevorzuge ich im Winter das herstellen der dünnen Räuchersticks. Die dickeren Räucherbündel mache ich besser an einem trockenen Sommertag.

Warum und wie funktioniert Räuchern?

Räuchern kann man mit Kräutern, Harzen, Rinden oder Wurzeln. Duftmoleküle werden über die Nase aufgenommen und wirken direkt auf das vegetative Nervensystem. Emotionale, geistige und auch körperliche Prozesse können somit angestoßen werden.

Das Räuchern kann sich auch positiv auf Räume auswirken. Manchmal hat man beim Betreten eines Raumes das Gefühl „hier herrscht dicke Luft“. Besonders nach Streit oder in Büros, in denen schwierige Themen bearbeitet werden, kann dies der Fall sein. Mit regelmäßigem Räuchern können diese negative Schwingungen verändert werden.

Natürlich gibt es eine Vielzahl weiterer Räucher-Kräuter, die sich positiv auf Körper, Seele und Geist auswirken. Besonders im Sommer, wenn die Pflanzen in Ihrer vollen Blüte stehen und ihre volle Kraft zeigen.

Darüber hinaus gibt es noch eine Reihe weiterer Möglichkeiten zum Räuchern, wie zum Beispiel mit dem Räucherstövchen oder mit Kohle. Ich persönlich mag gerne die Räuchersticks wegen der einfachen Handhabung. Zudem sind sie ein wunderbares Geschenk für Menschen, die die Kraft der Natur zu schätzen wissen.

Lust auf mehr? Mit meinem Workshop für die Rauhnächte gibt es geballtes Wissen rund um alte Rituale. Noch mehr Kräuterwissen gibt es auch bei meinen Kräuterwanderungen, die durch das ganze Jahr begleiten.

Übrigens findest Du hier noch einen spannenden Artikel über ein Dankbarkeits-Ritual. Jetzt ist die richtige Zeit damit zu starten.