Positives erkennen

Königskerze Blüte

Das Positive in der Situation erkennen … oder mein Lebensmotto: Alles ist für irgendetwas gut

Neulich habe ich einen Befund meines Arztes bekommen. Ich musste ins Krankenhaus für einen kleinen, ambulanten Eingriff mit Vollnarkose. Keine Sorge, wirklich klein, alles Routine… ab sehr belastend für die Nerven (ich war noch nie Patient in einem Krankenhaus).

Der Tag kam und ich musste mich nervös um 8:00 Uhr auf der Station melden. Die Aussage der Schwester: die OP ist für 14:00 Uhr geplant. Kann aber jederzeit vorverlegt werden. Lustig. Ich kam nüchtern, wie das nun mal bei OPs ist … aber ich durfte trotzdem nichts trinken, es könnte ja sein ich komme früher dran. Nervös. Allein gelassen. Spazieren laufen wurde mir auch untersagt.

Nun saß ich da wie in einer Zelle. Für mich als Bewegungs- und Naturmensch sind Krankenhäuser sowieso eine Qual. Klar sind sie wichtig. Aber trotzdem kann ich nicht verstehen, warum diese belastende Wartezeit sein muss. Ich war wütend, bedauerte und bemitleidetet mich selbst … und vertrieb ich mir eine Weile die Zeit mit Emails und surfen. Aber das wurde mir bald langweilig. Mein Herz drohte mir aus der Brust zu springen.

Ich sah wehmütig aus dem Fenster und sah einen völlig vertrockneten Rasen. Doch halt, nicht ganz vertrocknet. Genau Mitten drin war eine wunderbare Königskerze. Sie war da. Stolz. Aufrecht. Riesige Blätter. Schöne Blüten.

Aussicht Krankenhaus
Aussicht Krankenhaus

Ich schaute die Königskerze eine Weile an und rief mir die Wirkung ins Gedächtnis wie zum Beispiel gegen Husten, gut bei Wunden … vielleicht nach der OP ganz hilfreich…, aber irgendetwas war da noch.

Die Königskerze hat am Morgen die beste Wirkung und abends fallen die Blüten ab, um morgens wieder mit neuen Blüten zu erstrahlen. Transformation. Weitergehen. Alles ist in Bewegung. Ich lasse los und halte an nichts fest.

Ich sah die Stärke, die Kraft. Sie sagt mir: „Ich bin hier und ich stehe dazu. Wer mich kennt der liebt mich. Wer mich nicht kennt, nimmt mich vielleicht gar nicht wahr. Und doch kenne ich meine Größe.“

Königskerze Mitten drin
Königskerze Mitten drin

Nun, ich sitzt hier in diesem Krankenhauszimmer und warte. Vielleicht 6 Stunden. Vielleicht mehr. Vielleicht weniger. Ich weiß es nicht. Aber wenn ich es genau betrachte bekomme ich Zeit geschenkt. Wann schau ich mir die Königskerze so intensiv an. Wann dringe ich wirklich so in das Wesen ein, dass die Pflanze mit mir kommuniziert? Ich bin zwar viel draußen aber meistens in Bewegung.

Wenn ich es recht betrachte ist der anfänglich Ärger und sogar teilweise die Nervosität verflogen. Ich habe ein Geschenk erhalten. Alleine in einem Zimmer. Ich kann machen was ich will (außer essen, trinken und laufen). Und auch hier kommen die Pflanzen zu mir.

Einer meiner Lehrer sagte mir mal: „Wenn Du Dich mit Pflanzen verbündest hast Du überall Freunde.“ Er hat recht. Selbst an den unwirklichsten Orten sind sie einfach da und erzählen ihre Geschichte.

Meine Philosophie geht auch in dunklen Momenten auf: Alles ist für irgendetwas gut!

Auch Sie können Pflanzen als Freunde und Verbündetet wahrnehmen. Lassen Sie sich von der faszinierende Kraft der Natur begeistern.

In fünf Minuten entschleunigen

Japanischer_Knoeterich

Manchmal verurteilen wir Dinge obwohl wir sie gar nicht kennen. Auch ich nehme mich da nicht aus. Das scheint menschlich zu sein. Doch wieder einmal lehren uns Pflanzen, wie wir den Blick schärfen und Themen intensiver hinterfragen sollten.

Ich spreche vom beeindruckenden und wirkungsvollen Japanischen Knöterich. Seine unglaublich vielfältige Wirkung auf Körper und Geist sind für den Menschen unendlich nützlich. Doch was passiert oft mit dem „pflanzlichen Einwanderer“? Er wird nieder getrampelt, herausgerupft, in Plastiktüten verschlossen und in den Restmüll geworfen. Ja wirklich, da gab es mal einen Aufruf dazu, den ich gelesen habe.

Feld von Japanischem Knöterich

Aber anstatt etwas zu bekämpfen ist es doch viel sinnvoller es kennen zu lernen. Was man kennt, versteht und achtet muss man nicht mehr verurteilen sondern kann es annehmen.

Neben vielen Wirkstoffen, die uns der Japanische Knöterich mit seinen jungen Trieben im Frühling schenkt, unterstützt er uns auch seelisch, wenn er im Frühsommer mannshoch geworden ist. Machen Sie doch mal folgendes Experiment:

  • Suchen Sie sich ein großes Feld von Knöterich, der rund um das Albtal und auch weit darüber hinaus in Massen wächst
  • Gehen Sie direkt in das Feld hinein, so dass Sie sich noch wohl fühlen aber von außen nicht mehr gesehen werden
  • Stellen Sie den Timer Ihres Handys auf 5 Minuten ein und packen Sie es weg
  • Schließen Sie die Augen und bleiben Sie ganz bei sich
  • Lauschen Sie den Geräuschen, den Vögeln, eventuell dem plätschernden Bach … alles was kommen darf
  • Hören Sie auch in sich hinein
  • Wenn Sie möchten, stellen Sie sich vor, wie Wurzeln aus Ihren Fußsohlen hinab ins Erdreich wachsen. So verbinden Sie sich mit Mutter Erde.
  • Genießen Sie den Augenblick. Ihr Augenblick, den Ihnen niemand mehr nehmen kann.

Glauben Sie mir, 5 Minuten sind am Anfang sehr lange. Versuchen Sie, im Knöterich Feld drin zu bleiben. Sie bekommen von der Natur eine Entschleunigung geschenkt, die Sie in Ihren Alltag hinein tragen können. Ich mache die Übung gerne alleine oder zu Zweit. Aber auf jeden Fall regelmäßig.

Ich fühle mich danach gereinigt vom Alltag und für alles gestärkt, was der Tag noch bringen mag.

Knöterich-Entschleunigung

Der Knöterich will uns noch so viel mehr zeigen und sagen. Er ist ein Überlebenskünstler, dem man nur wenig anhaben kann. Wird er achtlos geknickt, wächst er einfach am Boden weiter und baut wieder neue Wurzeln. Die Pflanze ist immer im Hier und Jetzt. Verzweifelt nicht an seiner Situation sondern macht das Beste draus. Lernen Sie von Ihm.
Und genau diese Energie schenkt Ihnen auch der Knöterich in der „Natur-Entschleunigung“, wenn Sie es zulassen. Nehmen Sie doch genau dieses Vorhaben am Anfang mit in das Feld. Sie werden über seine Wirkung staunen.

Mein persönliches Motto: Egal, was passiert, es ist alles für irgendetwas gut. Ja, ich habe mein Motto schon des Öfteren hinterfragt und über Bord werfen wollen. Doch es hat sich noch immer gezeigt, dass ich aus wirklich schlimmen Themen lernen durfte. Mal früher – aber auch mal Jahre später. Es hilft mir, Dinge aus einem anderen Gesichtspunkt zu sehen.

Was auch im Leben kommen mag, nehmen Sie es an. Fragen Sie sich, wie Sie die Situation in einem Jahr sehen.

Wanderung ins kleine Glück

Für das Wochenende ist wunderbares Frühlingswetter mit viel Sonnenschein angesagt. Da gibt es für mich nur eine Wahl, wenn ich Zeit habe. Raus in die Natur gehen. Wandergebiete liegen in Marxzell im Albtal direkt vor der Haustüre. Doch oft fehlt es mir an Inspiration. Viele Wege kennen ich schon und möchte einfach mal wieder Neues erkunden.

Mit einem Blick in das kleine Heft #albtalb.wandern bekomme ich viele neue Ideen vorgestellt. Es werde 33 Wanderrouten rund ums Albtal beschrieben. Ich entscheide mich heute für eine Tour beginnend in Bad Herrenalb über Neusatz und hinein in das wildromantische Holzbachtal vorbei am plätschernden Maisenbach.

Gesagt. Getan. Schon sitze ich in der S1 Richtung Bad Herrenalb. Dort angekommen, schlängelt sich der Weg durch den schönen Park von Bad Herrenalb, kurz über die Straße und schon geht es hinein in den Wald.

Wandereinstieg

Die Wanderung beginnt

Ich wandere vorbei an saftigen Wiesen und komme schon in kürzester Zeit ins Schwärmen. Wiesen voller Schlüsselblumen zwischen saftigem, jungen Giersch, Labkraut und anderen wundervollen Kräutern. Jedem Wildkräuter-Gourmet läuft hier das Wasser im Munde zusammen.

Ich gehe weiter und genieße den Ausblick über Bad Herrenalb … es geht stetig bergauf. Doch zwischen dem frühlingsgrün der Wälder ist das alles ein Klacks. Man bekommt einen wunderbaren Energieschub. Man kann es Waldbaden, digitales Detox oder grüne Energie nennen. Ich nenne es wandern im wunderschönen Albtal. Hier gerate ich immer ins Schwärmen. Die Kräuter. Der Wald. Der Ausblick. Einfach die Seele baumeln lassen.

Schlüsselblume

Höhenrundweg entlang der Bergdörfer Rotensol und Neusatz

Nach einer Weile sieht man die ersten Häuser von Rotensol, ein wirklich sehr schönes Dörfchen, das auch zum Verweilen einlädt. Nach kurzer Zeit laufe ich ein Stück des Höhenrundweges von Rotensol vorbei an Neusatz und lasse die Dörfer hinter mir – vorbei an einem hübschen kleinen Teich, der im #albtal.wandern als Seerosenteich beschrieben wird. Doch es ist erst Frühling und die Seerosen schlummern noch. Aber man kann die Schönheit erahnen. Kaulquappen spielen in der Frühlingssonne. Sumpfdotterblumen wiegen sich in der lauen Frühlingsprise.

Seerosenteich

Es geht weiter vorbei an saftigen Wiesen zurück in den Wald auf wunderschönen Pfaden voller heimischen Wildkräuter. Ich entdecke neben der aromatischen Knoblauchsrauke auch Baldrian und Märzveilchen. Eigentlich sollte die Wanderung „Gourmet- und Gesundheitstour“ heißen. Für die Küche könnte man auf jeden Fall einen gesunden Wildkräutersalat sammeln, der sowohl die Geschmacksknospen als auch für die Gesundheit eine reine Wohltat ist!

Nach einer Weile komme ich in das liebliche Holzbachtal mit den Mühlen und Sägewerken entlang am Maisenbach. Der Bach plätschert und im Hintergrund zwitschern die Vögel.

Albtal Maisenbach

Entschleunigt und glücklich

Ja, es war eine gute Entscheidung, die Tour zu gehen. Entschleunigt und Glücklich von der Schönheit des Albtal kehre ich nach Hause zurück. Einigen Kräutern, an denen ich einfach nicht vorbei gekommen bin, landen beim Vespern auf meinem Teller.

Wildkräutermenü

Was haben Rauhnächte mit Bohnen zu tun?

Wenn ich von Rauhnächten spreche bekomme ich meistens zwei Reaktionen:

  • Rauhnächte? Kenn ich nicht!
  • Rauhnächte? Das ist doch von früher. Wie soll das in die heutige Zeit passen?

Ich finde, die Rauhnächte passen ganz hervorragend in die heutige Zeit. Es geht darum, dass man sich „zwischen den Jahren“ um Themen kümmert, die im Alltag oft vergessen werden. Was möchte ich in meinem Leben nicht mehr haben. Wie nutze ich meine Gedanken, meine Vorstellungsgabe, meine Ausdruckskraft in Wort und Tat? Etc.

Aber mal ganz kurz zurück auf Anfang.
Die Rauhnächte beginnen in der Nacht auf den 25. Dezember und enden in der Nacht auf den 06. Januar. Das heißt, man hat 12 Nächte, um sich wieder in die eigene Mitte zu bringen. Um das alte Jahr abzuschließen und das neue Jahr mit viel Kraft und Energie zu beginnen. Jede der Nächte hat eine bestimmte Qualität, mit der man sich anhand einer Fragestellung beschäftigen darf.
Die erste Rauhnacht steht für die Familie, indem man seine Basis betrachtet. Die zweite Rauhnacht steht für die Frage, was mich das Jahr über begleiten darf. So hat jede Rauhnacht ein Thema, mit dem man sich mit passenden Ritualen beschäftigen darf. Sei es mit Räuchern, mit Meditation oder mit bewussten Waldspaziergängen. Ganz egal, wie man selbst am besten an seine Themen heran kommt.

Die Rauhnächte liegen nun schon ein paar Tage hinter uns. Ich nutze die Nächte immer für mich und gehe gestärkt ins neue Jahr. Dieses Mal habe ich mich intensiv mit der Dankbarkeit beschäftigt.

Mein Ritual: Ich habe ein Dankbarkeitstagebuch geschrieben und wirklich einmal alles aufgelistet, über was ich dankbar sein kann! Danach habe ich mich gewundert, wieso ich eigentlich Tage habe, an denen ich unzufrieden bin.
Ich habe mir vor Augen geführt, dass es für viele Menschen auf Erden nicht selbstverständlich ist, dass frisches Wasser aus dem Wasserhahn kommt. Ich kann laufen, sehen, riechen, schmecken … einfache Dinge, über die man sich nicht bewusst wird, wenn man nicht drüber nachdenkt. An Tagen, an denen es mir nicht so gut geht, lese ich mein Dankbarkeitstagebuch. Danach geht es mir definitiv wieder besser.

Eine schöne Idee von einer Freundin: man steckt sich morgens fünf Murmeln in die Hosentasche. Für alles, was man im Laufe des Tages dankbar ist, wandert eine Murmel in die andere Seite der Tasche. Am Abend zieht man dann Resümee darüber, für was man den Tag über Dankbar war. Dieses Ritual kann man immer machen, nicht nur in den Rauhnächten. Man hat abends wirklich vor Augen, was gut gelaufen ist und auf Dauer wird es den Blick auf das Schöne und Gute schärfen. Ich persönlich fand Murmeln für mich zu kalt. Ich habe einfach wunderschöne Bohnen genommen. Deshalb haben Bohnen und Rauhnächte für mich persönlich eine wichtige Bedeutung angenommen.

Lust bekommen, mehr über die Rauhnächte zu erfahren? Am 01. Dezember biete ich wieder einen Kompaktworkshop für die Rauhnächte an. Da geht es darum, wie die einzelnen Rituale die Nächte unterstützen. Ich biete Ihnen viele Elemente, die einfach umzusetzen sind. Es gibt neben dem theoretischen Wissen auch praktische Übungen. Ein bunter Blumenstrauß an Möglichkeiten … weit über die Rauhnächte hinaus.
Ich freue mich auf Sie!

P. s. Auf meinen Kräuterwanderungen lernen Sie einige Kräuter kennen, die Sie nicht nur für Tees und Salate nehmen können sondern auch zum Räuchern. Können Sie sich vorstellen, um wie viel intensiver die Räucher-Rituale für Sie selbst sind, wenn Sie die frischen Kräuter selbst dafür gesammelt haben?

Städte in China stimmen mich nachdenklich

Neulich habe ich mit meinem Partner eine wunderbare Wanderung durch das schöne Eyachtal gemacht. Hier und da naschen wir von den Kräutern, die uns begegnen. Besonders im Spätsommer bzw. Richtung Herbst wächst einer meiner Lieblingspflanzen. Der pflanzliche „Immigrant“ das indische Springkraut. Dessen Samen sind ein leckerer und gesunder Snack auf jeder Tour.

Nichtsahnend kommen einige Chinesen auf uns zu gerannt und fuchteln mit Händen und Füßen vor uns herum. Ihr deutscher Freund kam ihnen gleich hinterher und klärte uns auf, dass die Chinesen so begeistert von unserer Natur wären. Sie haben das in Ihrer Heimat nicht, weil da nur noch Hochhäuser stehen und der Bezug zur Natur völlig untergegangen ist.
Freudig habe ich Ihnen meine Tasche gezeigt, die voll mit Kunigundenkraut und einigen Goldmaronen war, die sich entlang unseres bisherigen Weges gezeigt haben.

Unsere neuen Freunde konnten nicht fassen das es Menschen gibt, die im Wald herum spazieren, Kräuter sammeln und auch noch Pilze finden, die abends im Kochtopf landen.

Es war eine schöne aber denkwürdige Begegnung. Für mich wäre das ein wahrgewordener Albtraum, zwischen Hochhäusern zu leben. Apfelbäume als ein Wunder zu betrachten und Kräutersammler eher auf dem Mond zu suchen als mitten auf der Erde.

Danke, dass ich das Erleben durfte. Es erfüllt mich, macht mich dankbar und auch ehrfürchtig vor der Natur. Ich weiß, dass wir in der Fülle leben. Besonders der Herbst bringt uns so viel Nahrung. Und glauben Sie mir … eine Pfanne voller Pilze angereichert mit Samen vom Bärenklau und Engelwurz … was Besseres werden Sie in keinem Sternelokal bekommen.

In diesem Sinne … ich freue mich, wenn ich Sie das nächste Mal auf einer meiner Kräuterwanderungen begrüßen darf!

https://www.es-gibt-kein-unkraut.de/kraeuterwanderung/

Mädesüß – Aspirin aus der Natur

Mädesüß-Feld

Mein Erfahrungsbericht mit Mädesüß

Jeder, der mit mir zu den Kräuterwanderungen geht, bekommt eine Geschichte über Mädesüß erzählt. Warum? Weil es das erste Kraut war, das mich angesprochen hat. Damit wollte ich experimentieren. Ich habe das Feld von Mädesüß gesehen und wusste, dass es etwas Besonderes ist.  Ich habe recherchiert und war auf Anhieb begeistert. In vielen Kräuterbüchern und im Internet stehen ähnliche Wirkungen wie:

  • Aspirin der Natur
  • Natürliches Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen
  • Stimulierung des Immunsystems
  • Neuste Studien sagen ihm sogar unterstützende Wirkung bei Krebs nach

Sehr spannend. Meine erste Selbstversuche sind schon einmal positiv ausgefallen. Bei Spannungskopfschmerz gab es ein- zwei Tassen gebrühten Mädesüß-Tee (der übrigens sehr lecker nach Vanille schmeckt) und tatsächlich … mein Aspirin-Konsum nahm rapide ab! Bei mir hat es super gewirkt. Dank dem Inhaltsstoff Salicylsäure.

Es war mir nicht genug. Ich stellet eine Tinktur von frischen Mädesüß her – natürlich zur richtigen Tageszeit und zur richtigen Mondphase! Wenn schon, sollte alles stimmen.

Nach 6 Wochen war meine Tinktur fertig, doch was damit machen? Ich fragte meine Oma, die gerade etwas schnupfte, ob sie denn nicht mal meine Mädesüß-Tinktur versuchen wollte. Gesagt, getan … meine Oma stellte sich gerne zur Verfügung. Der Schnupfen ging und kam nicht wieder.

Es kam auch die jährliche Lungenentzündung nicht wieder. Ich habe einen Fan meiner Tinktur gewonnen. Meine Oma ist inzwischen 93 … ohne Schnupfen. Ohne Lungenentzündung. Inzwischen nimmt meine Oma regelmäßig Mädesüß zu sich. Den schönsten Satz, den sie mir mal gesagt hat: Danke Corinna, Dank Dir lebe ich noch!

Ich sage nicht, dass es ein Allheilmittel ist. Ich will lediglich damit sagen, dass es mir gut getan hat bei meinen Kopfschmerzen und meiner Oma bei Ihren Erkältungen.

Wie es für Sie wirkt, kann ich nicht sagen, ich bin kein Arzt. Kein Apotheker. Kein Heilpraktiker. Ich bin einfach nur eine Kräuterfrau die wissen will, wie die Kräuter auf den eigenen Körper und Geist wirken.

Meine Empfehlung: einfach selbst versuchen, dann kann man mitreden. Wenn das Eine nicht hilft, hilft was Anderes … Die Natur bietet viel. Man muss nur die Augen aufmachen und plötzlich erkennt man die bisher unentdeckten Schätze, die vor einem liegen.

Was auch immer wie wirkt, meine Oma und ich sind happy!

Lassen auch Sie sich in die Welt der Kräuter von mir entführen. Hier finden Sie die Übersicht meiner Termine.

Mädesüß-Tee
Mädesüß-Tee

Warum Kräuterwanderungen?

Ich werde oft gefragt, wieso man mit mir in die Kräuter gehen sollte.
Meine Antwort ist wiederum eine Frage: Was ist denn Ihr Wunsch? Warum möchten Sie Kräuter kennen lernen?

Genau diese Frage stelle ich mir immer wieder! Was wollen die Menschen? Wie kann ich die Herzen erreichen? Wenn ich ein Herz zum singen bringe, habe ich erreicht, was ich mir wünsche. Denn wenn das Herz dabei ist und der Verstand endlich mal Ruhe geben darf, dann kann man entspannt lernen.
Ein Herz zum singen bringen? Sie Seele berühren? Durch Kinderaugen die Natur betrachten? Die Natur kann einem so viel mehr geben als die ständige Berieselung von Smartphones, Fernseher oder Magazinen. In der Natur kann die Seele so sein wie sie möchte. Ohne Ablenkung. Ohne Forderung. Sie ist da. Immer.

Um wieder auf die Kräuterwanderung zurück zu kommen. Ich zeige Ihnen mit Freude, mit Leidenschaft, ja mit meinem ganzen Herzen einige der wertvollen Pflanzen, die vor Ihnen liegen. Es wird jeden Spaziergang, den Sie zukünftig machen werden, bereichern.

Plötzlich werden Sie die Samen des indischen Springkrautes lieben. Sie werden begeistert erzählen, wie lecker die Brennnessel schmeckt.
Lassen Sie sich einfach verzaubern und kommen Sie mit mir in meine grüne Welt. Ich verspreche jedem der mit mir geht, dass er am Ende der Wanderung mindestens eine Lieblingspflanze haben wird. Bisher habe ich mein Versprechen noch nie gebrochen.

Es ist die Erkenntnis, dass es nicht die Masse ist, die man kennen muss. Es ist die Erkenntnis, dass genau die Pflanze sich zeigt, die in dem Moment für jeden Einzelnen am Wichtigsten ist. Ich gehe sogar so weit dass ich sage, dass es jedes Jahr eine andere Pflanze sein wird. Menschen, Umstände und Situationen ändern sich. Bisher kam noch jedes Jahr eine Pflanze in mein Leben, die mich durch das Jahr hindurch begleitet hat.

In diesem Sinne … Es liegt an Ihnen, ob Sie mich auf meinen Wanderungen ERLEBEN möchten.

Waldweg