Immunsystem stärken mit Frühjahrskräutern

Was hilft Körper und Seele gesund zu bleiben?

Corona-Virus. Er verbreitet Angst und Panik. Nie gekannt Einschränkungen sind nun aktiv. Doch halten wir einfach mal kurz inne. Mein Lebensmotto „Alles ist für etwas gut“ möchte ich insbesondere in der Krisenzeit nicht über Bord werfen. Das wäre so ähnlich wie eine Diät die man nur machen möchte, wenn man gerade satt ist. Aber beim ersten Hungergefühl gibt es plötzlich keine Diät mehr.

Alles ist für etwas gut! Auch in der Krise.

Warum schreibe ich diesen Blogbeitrag? Weil ich gerne einen Impuls setzen möchte. Wir können unser Immunsystem stärken. Es ist Frühling. Nie sind die Kräuter kraftvoller als im Frühling. Für die besten Kräuter im Frühjahr muss man kein Kräuterexperte sein.

Mein Tipp #1: Junge Brennnessel-Spitzen! Warum?

Die Brennnessel enthält mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte. Sie enthält viele Mineralien wie Eisen, Kalium, Magnesium und ist sogar reich an Eiweiß. 100 Gramm frische Brennnesselblätter enthalten ähnlich viel Eiweiß wie die gleiche Menge frische Hülsenfrüchte. Dieser wunderbaren Pflanze sagt man in der Volksmedizin nach, dass sie entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend, immunsystemstimulierend und sogar schmerzlindernd sein soll.

Brennnessel-Spitze
Brennnessel-Spitze

Mein Tipp #2: Löwenzahn! Warum?

Der Löwenzahn ist ein richtiger Allrounder, wenn es um die Gesundheit geht. Dank seiner Bitterstoffe regelt er die Verdauung und unterstützt Leber und Galle. Deshalb gilt er als wahres Stärkungsmittel. Wegen seiner harntreibenden Wirkung wird der Löwenzahn unter anderem auch Bettnässer oder Bettseecher genannt. In der Frühjahrskur angewandt soll der Löwenzahn auch blutreinigend wirken.

Löwenzahn Blüte und Knospe
Löwenzahn Blüte und Knospe

Heilkraut anstatt Unkraut!

Mit diesen beiden Kräutern habt Ihr schon mal den vollen Immunsystem-Booster. Eine unglaubliche Vielfalt an Mineralien und Vitaminen.

Eine kleine Warnung möchte ich allerdings aussprechen. Viel hilft nicht viel! Übertreibt es nicht mit den Frühjahrskräutern, sonst bekommt Ihr einen gratis „Hausputz“ im Körper. Nein, das ist nicht schlimm. Aber der Körper könnte eventuell mit Durchfall reagieren und das muss ja nicht sein… Eine handvoll Kräuter ist für den Anfang völlig ausreichen. Einfach herantasten und ausprobieren was für Euch gut ist.

Grün aufs Auge!

Die Kräuter haben neben der körperlichen auch eine seelische Wirkung. Wenn Ihr jetzt in die Natur hinaus geht und die wunderbare Fülle betrachtet. Eine essbare, gesunde Bereicherung. Das beruhigt und entspannt den Geist. Alles andere ist plötzlich nicht mehr so wichtig.

Hier noch ein wunderbares Rezept zum Ausprobieren:

  • Sammelt die noch nicht aufgegangenen Löwenzahn-Knospen
  • Diese in der Pfanne mit gutem Olivenöl leicht anbraten bis sie etwas gebräunt sind
  • Etwas salzen
  • Fertig ist der Leckerbissen, den man über den Salat geben oder als kleine Vorspeise servieren kann
Gebratene Löwenzahn-Knospen – eine Delikatesse
Spargel mit Löwenzahnknospen
Spargel mit Löwenzahnknospen

Positives erkennen

Königskerze Blüte

Das Positive in der Situation erkennen … oder mein Lebensmotto: Alles ist für irgendetwas gut

Neulich habe ich einen Befund meines Arztes bekommen. Ich musste ins Krankenhaus für einen kleinen, ambulanten Eingriff mit Vollnarkose. Keine Sorge, wirklich klein, alles Routine… ab sehr belastend für die Nerven (ich war noch nie Patient in einem Krankenhaus).

Der Tag kam und ich musste mich nervös um 8:00 Uhr auf der Station melden. Die Aussage der Schwester: die OP ist für 14:00 Uhr geplant. Kann aber jederzeit vorverlegt werden. Lustig. Ich kam nüchtern, wie das nun mal bei OPs ist … aber ich durfte trotzdem nichts trinken, es könnte ja sein ich komme früher dran. Nervös. Allein gelassen. Spazieren laufen wurde mir auch untersagt.

Nun saß ich da wie in einer Zelle. Für mich als Bewegungs- und Naturmensch sind Krankenhäuser sowieso eine Qual. Klar sind sie wichtig. Aber trotzdem kann ich nicht verstehen, warum diese belastende Wartezeit sein muss. Ich war wütend, bedauerte und bemitleidetet mich selbst … und vertrieb ich mir eine Weile die Zeit mit Emails und surfen. Aber das wurde mir bald langweilig. Mein Herz drohte mir aus der Brust zu springen.

Ich sah wehmütig aus dem Fenster und sah einen völlig vertrockneten Rasen. Doch halt, nicht ganz vertrocknet. Genau Mitten drin war eine wunderbare Königskerze. Sie war da. Stolz. Aufrecht. Riesige Blätter. Schöne Blüten.

Aussicht Krankenhaus
Aussicht Krankenhaus

Ich schaute die Königskerze eine Weile an und rief mir die Wirkung ins Gedächtnis wie zum Beispiel gegen Husten, gut bei Wunden … vielleicht nach der OP ganz hilfreich…, aber irgendetwas war da noch.

Die Königskerze hat am Morgen die beste Wirkung und abends fallen die Blüten ab, um morgens wieder mit neuen Blüten zu erstrahlen. Transformation. Weitergehen. Alles ist in Bewegung. Ich lasse los und halte an nichts fest.

Ich sah die Stärke, die Kraft. Sie sagt mir: „Ich bin hier und ich stehe dazu. Wer mich kennt der liebt mich. Wer mich nicht kennt, nimmt mich vielleicht gar nicht wahr. Und doch kenne ich meine Größe.“

Königskerze Mitten drin
Königskerze Mitten drin

Nun, ich sitzt hier in diesem Krankenhauszimmer und warte. Vielleicht 6 Stunden. Vielleicht mehr. Vielleicht weniger. Ich weiß es nicht. Aber wenn ich es genau betrachte bekomme ich Zeit geschenkt. Wann schau ich mir die Königskerze so intensiv an. Wann dringe ich wirklich so in das Wesen ein, dass die Pflanze mit mir kommuniziert? Ich bin zwar viel draußen aber meistens in Bewegung.

Wenn ich es recht betrachte ist der anfänglich Ärger und sogar teilweise die Nervosität verflogen. Ich habe ein Geschenk erhalten. Alleine in einem Zimmer. Ich kann machen was ich will (außer essen, trinken und laufen). Und auch hier kommen die Pflanzen zu mir.

Einer meiner Lehrer sagte mir mal: „Wenn Du Dich mit Pflanzen verbündest hast Du überall Freunde.“ Er hat recht. Selbst an den unwirklichsten Orten sind sie einfach da und erzählen ihre Geschichte.

Meine Philosophie geht auch in dunklen Momenten auf: Alles ist für irgendetwas gut!

Auch Sie können Pflanzen als Freunde und Verbündetet wahrnehmen. Lassen Sie sich von der faszinierende Kraft der Natur begeistern.

In fünf Minuten entschleunigen

Japanischer_Knoeterich

Manchmal verurteilen wir Dinge obwohl wir sie gar nicht kennen. Auch ich nehme mich da nicht aus. Das scheint menschlich zu sein. Doch wieder einmal lehren uns Pflanzen, wie wir den Blick schärfen und Themen intensiver hinterfragen sollten.

Ich spreche vom beeindruckenden und wirkungsvollen Japanischen Knöterich. Seine unglaublich vielfältige Wirkung auf Körper und Geist sind für den Menschen unendlich nützlich. Doch was passiert oft mit dem „pflanzlichen Einwanderer“? Er wird nieder getrampelt, herausgerupft, in Plastiktüten verschlossen und in den Restmüll geworfen. Ja wirklich, da gab es mal einen Aufruf dazu, den ich gelesen habe.

Feld von Japanischem Knöterich

Aber anstatt etwas zu bekämpfen ist es doch viel sinnvoller es kennen zu lernen. Was man kennt, versteht und achtet muss man nicht mehr verurteilen sondern kann es annehmen.

Neben vielen Wirkstoffen, die uns der Japanische Knöterich mit seinen jungen Trieben im Frühling schenkt, unterstützt er uns auch seelisch, wenn er im Frühsommer mannshoch geworden ist. Machen Sie doch mal folgendes Experiment:

  • Suchen Sie sich ein großes Feld von Knöterich, der rund um das Albtal und auch weit darüber hinaus in Massen wächst
  • Gehen Sie direkt in das Feld hinein, so dass Sie sich noch wohl fühlen aber von außen nicht mehr gesehen werden
  • Stellen Sie den Timer Ihres Handys auf 5 Minuten ein und packen Sie es weg
  • Schließen Sie die Augen und bleiben Sie ganz bei sich
  • Lauschen Sie den Geräuschen, den Vögeln, eventuell dem plätschernden Bach … alles was kommen darf
  • Hören Sie auch in sich hinein
  • Wenn Sie möchten, stellen Sie sich vor, wie Wurzeln aus Ihren Fußsohlen hinab ins Erdreich wachsen. So verbinden Sie sich mit Mutter Erde.
  • Genießen Sie den Augenblick. Ihr Augenblick, den Ihnen niemand mehr nehmen kann.

Glauben Sie mir, 5 Minuten sind am Anfang sehr lange. Versuchen Sie, im Knöterich Feld drin zu bleiben. Sie bekommen von der Natur eine Entschleunigung geschenkt, die Sie in Ihren Alltag hinein tragen können. Ich mache die Übung gerne alleine oder zu Zweit. Aber auf jeden Fall regelmäßig.

Ich fühle mich danach gereinigt vom Alltag und für alles gestärkt, was der Tag noch bringen mag.

Knöterich-Entschleunigung

Der Knöterich will uns noch so viel mehr zeigen und sagen. Er ist ein Überlebenskünstler, dem man nur wenig anhaben kann. Wird er achtlos geknickt, wächst er einfach am Boden weiter und baut wieder neue Wurzeln. Die Pflanze ist immer im Hier und Jetzt. Verzweifelt nicht an seiner Situation sondern macht das Beste draus. Lernen Sie von Ihm.
Und genau diese Energie schenkt Ihnen auch der Knöterich in der „Natur-Entschleunigung“, wenn Sie es zulassen. Nehmen Sie doch genau dieses Vorhaben am Anfang mit in das Feld. Sie werden über seine Wirkung staunen.

Mein persönliches Motto: Egal, was passiert, es ist alles für irgendetwas gut. Ja, ich habe mein Motto schon des Öfteren hinterfragt und über Bord werfen wollen. Doch es hat sich noch immer gezeigt, dass ich aus wirklich schlimmen Themen lernen durfte. Mal früher – aber auch mal Jahre später. Es hilft mir, Dinge aus einem anderen Gesichtspunkt zu sehen.

Was auch im Leben kommen mag, nehmen Sie es an. Fragen Sie sich, wie Sie die Situation in einem Jahr sehen.

Wanderung ins kleine Glück

Für das Wochenende ist wunderbares Frühlingswetter mit viel Sonnenschein angesagt. Da gibt es für mich nur eine Wahl, wenn ich Zeit habe. Raus in die Natur gehen. Wandergebiete liegen in Marxzell im Albtal direkt vor der Haustüre. Doch oft fehlt es mir an Inspiration. Viele Wege kennen ich schon und möchte einfach mal wieder Neues erkunden.

Mit einem Blick in das kleine Heft #albtalb.wandern bekomme ich viele neue Ideen vorgestellt. Es werde 33 Wanderrouten rund ums Albtal beschrieben. Ich entscheide mich heute für eine Tour beginnend in Bad Herrenalb über Neusatz und hinein in das wildromantische Holzbachtal vorbei am plätschernden Maisenbach.

Gesagt. Getan. Schon sitze ich in der S1 Richtung Bad Herrenalb. Dort angekommen, schlängelt sich der Weg durch den schönen Park von Bad Herrenalb, kurz über die Straße und schon geht es hinein in den Wald.

Wandereinstieg

Die Wanderung beginnt

Ich wandere vorbei an saftigen Wiesen und komme schon in kürzester Zeit ins Schwärmen. Wiesen voller Schlüsselblumen zwischen saftigem, jungen Giersch, Labkraut und anderen wundervollen Kräutern. Jedem Wildkräuter-Gourmet läuft hier das Wasser im Munde zusammen.

Ich gehe weiter und genieße den Ausblick über Bad Herrenalb … es geht stetig bergauf. Doch zwischen dem frühlingsgrün der Wälder ist das alles ein Klacks. Man bekommt einen wunderbaren Energieschub. Man kann es Waldbaden, digitales Detox oder grüne Energie nennen. Ich nenne es wandern im wunderschönen Albtal. Hier gerate ich immer ins Schwärmen. Die Kräuter. Der Wald. Der Ausblick. Einfach die Seele baumeln lassen.

Schlüsselblume

Höhenrundweg entlang der Bergdörfer Rotensol und Neusatz

Nach einer Weile sieht man die ersten Häuser von Rotensol, ein wirklich sehr schönes Dörfchen, das auch zum Verweilen einlädt. Nach kurzer Zeit laufe ich ein Stück des Höhenrundweges von Rotensol vorbei an Neusatz und lasse die Dörfer hinter mir – vorbei an einem hübschen kleinen Teich, der im #albtal.wandern als Seerosenteich beschrieben wird. Doch es ist erst Frühling und die Seerosen schlummern noch. Aber man kann die Schönheit erahnen. Kaulquappen spielen in der Frühlingssonne. Sumpfdotterblumen wiegen sich in der lauen Frühlingsprise.

Seerosenteich

Es geht weiter vorbei an saftigen Wiesen zurück in den Wald auf wunderschönen Pfaden voller heimischen Wildkräuter. Ich entdecke neben der aromatischen Knoblauchsrauke auch Baldrian und Märzveilchen. Eigentlich sollte die Wanderung „Gourmet- und Gesundheitstour“ heißen. Für die Küche könnte man auf jeden Fall einen gesunden Wildkräutersalat sammeln, der sowohl die Geschmacksknospen als auch für die Gesundheit eine reine Wohltat ist!

Nach einer Weile komme ich in das liebliche Holzbachtal mit den Mühlen und Sägewerken entlang am Maisenbach. Der Bach plätschert und im Hintergrund zwitschern die Vögel.

Albtal Maisenbach

Entschleunigt und glücklich

Ja, es war eine gute Entscheidung, die Tour zu gehen. Entschleunigt und Glücklich von der Schönheit des Albtal kehre ich nach Hause zurück. Einigen Kräutern, an denen ich einfach nicht vorbei gekommen bin, landen beim Vespern auf meinem Teller.

Wildkräutermenü

Städte in China stimmen mich nachdenklich

Neulich habe ich mit meinem Partner eine wunderbare Wanderung durch das schöne Eyachtal gemacht. Hier und da naschen wir von den Kräutern, die uns begegnen. Besonders im Spätsommer bzw. Richtung Herbst wächst einer meiner Lieblingspflanzen. Der pflanzliche „Immigrant“ das indische Springkraut. Dessen Samen sind ein leckerer und gesunder Snack auf jeder Tour.

Nichtsahnend kommen einige Chinesen auf uns zu gerannt und fuchteln mit Händen und Füßen vor uns herum. Ihr deutscher Freund kam ihnen gleich hinterher und klärte uns auf, dass die Chinesen so begeistert von unserer Natur wären. Sie haben das in Ihrer Heimat nicht, weil da nur noch Hochhäuser stehen und der Bezug zur Natur völlig untergegangen ist.
Freudig habe ich Ihnen meine Tasche gezeigt, die voll mit Kunigundenkraut und einigen Goldmaronen war, die sich entlang unseres bisherigen Weges gezeigt haben.

Unsere neuen Freunde konnten nicht fassen das es Menschen gibt, die im Wald herum spazieren, Kräuter sammeln und auch noch Pilze finden, die abends im Kochtopf landen.

Es war eine schöne aber denkwürdige Begegnung. Für mich wäre das ein wahrgewordener Albtraum, zwischen Hochhäusern zu leben. Apfelbäume als ein Wunder zu betrachten und Kräutersammler eher auf dem Mond zu suchen als mitten auf der Erde.

Danke, dass ich das Erleben durfte. Es erfüllt mich, macht mich dankbar und auch ehrfürchtig vor der Natur. Ich weiß, dass wir in der Fülle leben. Besonders der Herbst bringt uns so viel Nahrung. Und glauben Sie mir … eine Pfanne voller Pilze angereichert mit Samen vom Bärenklau und Engelwurz … was Besseres werden Sie in keinem Sternelokal bekommen.

In diesem Sinne … ich freue mich, wenn ich Sie das nächste Mal auf einer meiner Kräuterwanderungen begrüßen darf!

https://www.es-gibt-kein-unkraut.de/kraeuterwanderung/

Mädesüß – Aspirin aus der Natur

Mädesüß-Feld

Mein Erfahrungsbericht mit Mädesüß

Jeder, der mit mir zu den Kräuterwanderungen geht, bekommt eine Geschichte über Mädesüß erzählt. Warum? Weil es das erste Kraut war, das mich angesprochen hat. Damit wollte ich experimentieren. Ich habe das Feld von Mädesüß gesehen und wusste, dass es etwas Besonderes ist.  Ich habe recherchiert und war auf Anhieb begeistert. In vielen Kräuterbüchern und im Internet stehen ähnliche Wirkungen wie:

  • Aspirin der Natur
  • Natürliches Schmerzmittel ohne Nebenwirkungen
  • Stimulierung des Immunsystems
  • Neuste Studien sagen ihm sogar unterstützende Wirkung bei Krebs nach

Sehr spannend. Meine erste Selbstversuche sind schon einmal positiv ausgefallen. Bei Spannungskopfschmerz gab es ein- zwei Tassen gebrühten Mädesüß-Tee (der übrigens sehr lecker nach Vanille schmeckt) und tatsächlich … mein Aspirin-Konsum nahm rapide ab! Bei mir hat es super gewirkt. Dank dem Inhaltsstoff Salicylsäure.

Es war mir nicht genug. Ich stellet eine Tinktur von frischen Mädesüß her – natürlich zur richtigen Tageszeit und zur richtigen Mondphase! Wenn schon, sollte alles stimmen.

Nach 6 Wochen war meine Tinktur fertig, doch was damit machen? Ich fragte meine Oma, die gerade etwas schnupfte, ob sie denn nicht mal meine Mädesüß-Tinktur versuchen wollte. Gesagt, getan … meine Oma stellte sich gerne zur Verfügung. Der Schnupfen ging und kam nicht wieder.

Es kam auch die jährliche Lungenentzündung nicht wieder. Ich habe einen Fan meiner Tinktur gewonnen. Meine Oma ist inzwischen 93 … ohne Schnupfen. Ohne Lungenentzündung. Inzwischen nimmt meine Oma regelmäßig Mädesüß zu sich. Den schönsten Satz, den sie mir mal gesagt hat: Danke Corinna, Dank Dir lebe ich noch!

Ich sage nicht, dass es ein Allheilmittel ist. Ich will lediglich damit sagen, dass es mir gut getan hat bei meinen Kopfschmerzen und meiner Oma bei Ihren Erkältungen.

Wie es für Sie wirkt, kann ich nicht sagen, ich bin kein Arzt. Kein Apotheker. Kein Heilpraktiker. Ich bin einfach nur eine Kräuterfrau die wissen will, wie die Kräuter auf den eigenen Körper und Geist wirken.

Meine Empfehlung: einfach selbst versuchen, dann kann man mitreden. Wenn das Eine nicht hilft, hilft was Anderes … Die Natur bietet viel. Man muss nur die Augen aufmachen und plötzlich erkennt man die bisher unentdeckten Schätze, die vor einem liegen.

Was auch immer wie wirkt, meine Oma und ich sind happy!

Lassen auch Sie sich in die Welt der Kräuter von mir entführen. Hier finden Sie die Übersicht meiner Termine.

Mädesüß-Tee
Mädesüß-Tee